Kindergarten-Kids:

Frühbehandlung für Kindergarten-Kinder

Die frühzeitige Diagnostik von Zahn- und Kieferfehlstellungen, auch bei sehr jungen Kindern, nimmt in unserer Praxis einen besonderen Stellenwert ein. Störungen der Gebissentwicklung können teilweise genetisch bedingt sein, werden aber auch häufig durch äußere Einflüsse wie Lutschgewohnheiten, Fehlfunktionen, frühzeitigen Milchzahnverlust hervorgerufen.

Unsere Vorsorge schließt auch so manche „schlechte“ Angewohnheiten (sogenannte „Bad-Habits“) wie Wangenkauen, Daumenlutschen oder Zungenpressen ein, die Zahn- und Kieferfehlstellungen beeinflussen oder sogar verursachen können. Zum Beispiel kann durch Daumenlutschen ein sog. „lutschoffener Biss“ entstehen (eine Lücke im Bereich der Schneidezähne). Durch Lippen- oder Wangenbeißen kann wiederum ein „seitlich offener Biss“ entstehen.

Bei Kindern mit „falscher“ Zungenfunktion kann man oftmals einen offenen Biss, bei Kindern mit einer schlecht funktionierenden Nasenatmung einen Schmalkiefer, oder bei einem zu früh verloren gegangenen Zahn einen Engstand beobachten. Hier erreichen wir bereits in einem frühen Alter im Rahmen einer interdisziplinären Zusammenarbeit mit Hals-, Nasen- und Ohrenspezialisten oder Logopäden und Ergotherapeuten oftmals mit einfachen Maßnahmen eine sehr viel bessere Weiterentwicklung des Gebisses.

Aus diesem Grund besteht die Hauptaufgabe einer kieferorthopädischen Frühbehandlung darin, die Faktoren zu beseitigen, die eine weitere Fehlentwicklung begünstigen würden.

Wir erkennen meist schon ab einem Alter von ca. 3 – 5 Jahren, ob zukünftiger Behandlungsbedarf bei Ihrem Kind besteht oder nicht.

Durch frühzeitige Behandlung kann häufig einer weiteren Fehlentwicklung vorgebeugt werden.

Image